Das Computerprogramm „AlphaGo“ hat der ganzen Welt gezeigt, dass eine Maschine einen menschlichen Gegner besiegen kann. Aber die künstliche Intelligenz hat bisher nur beim Go-Spiel ihr Können bewiesen. Das zweite Spielfeld steht nun auch fest: StarCraft II.

Diesen Monat hat das von Google DeepMind entwickelte Computerprogramm „AlphaGo“ den weltbekannten südkoreanischen Go-Spieler Lee Sedol in fünf Runden mit 4:1 geschlagen. Dadurch hat das Programm schon einmal seine Überlegenheit bewiesen und für weltweites Aufsehen gesorgt.
Nun wurde die zweite Herausforderung bekanntgegeben. Tim Morten, leitender Produzent des US-amerikanischen Computerspielentwicklers Blizzard Entertainment, hat auf dem Finale der StarCraft World Championship Series (WCS) in China schon bestätigt, dass die zweite Herausforderung für „AlphaGo“ das Computerspiel StarCraft II sein werde. Weitere Details sind jedoch noch nicht bekannt.
Für das Spiel gegen „AlphaGo“ ist Tim Morten der Ansicht, dass der menschliche Spieler die besseren Siegeschancen habe. „AlphaGos“ Go-Spiel hänge von der Berechnung von Wahrscheinlichkeiten ab, des Weiteren gebe es auf dem Spielbrett viele Punkte zur Auswahl und deshalb könne die Maschine beim Go-Spiel gewinnen. Im Gegensatz dazu gebe es bei StarCraft II kein vorgegebenes Raster, „AlphaGo“ könne fast gar keine Vorhersagen zum Spiel des Gegners treffen. Auch aufgrund der Sinneseindrücke messe er dem menschlichen Spieler größere Chance zu, so Morten weiter.
Blizzard Entertainment und Google haben die spezifischen Spielregeln noch nicht bekanntgegeben. Professionelle StarCraft-Spieler merkten an, dass das Mikromanagement, die Aktionen pro Minute (APM) durch „AlphaGo“, begrenzt werden sollte, um ein faires Spiel zu gewährleisten. Wenn die Menschen keine körperlichen Grenzen hätten, könnten auch sie die Maschine besiegen.
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