Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang zeigt sich zuversichtlich über eine Entwicklung der chinesischen Wirtschaft hin zum Besseren. Die chinesische Wirtschaft sei von Schwierigkeiten und Hoffnungen geprägt, allerdings seien die Hoffnungen größer als die Schwierigkeiten, sagte Li Keqiang auf einer Pressekonferenz nach Ende der NVK-Jahreskonferenz am Mittwoch in Beijing.
Der Weltwirtschaft fehle es an Vitalität zur Wiederbelebung. Die chinesische Wirtschaft sei tief in die Weltwirtschaft integriert und deshalb davon beeinträchtigt. Aber eine harte Landung der chinesischen Wirtschaft werde nicht vorkommen, weil der chinesische Markt über großes Potential verfüge und die chinesische Bevölkerung endlose Innovationskraft habe, sagte Li Keqiang. Damit könne China dem Rezessionsdruck entgegenwirken.
Ferner sagte Li Keqiang, die Finanzinstitutionen Chinas seien in der Lage, Risiken zu bewältigen, weil die Kapitalunterlegungsquote der Geschäftsbanken mit 13 Prozent höher als den internationalen Standard sei.
Zuviel Design kann tödlich sein
Von Partys, Messen und neuen Trends hält Arnd Christian Müller eher wenig. Viel wichtiger sind dem 46-jährigen Münchner Stiltreue und Einfachheit. Der Erfolg gibt ihm Recht. Sein Studio für Innenausbau und Architektur in Beijings Künstlerviertel Caochangdi gehört zu den Top 100 in China.
Seit den späten 1970er Jahren zieht Wang Fuchun als „Dieb“ durch Chinas Züge. Doch Wang ist nicht etwa ein Taschendieb, er ist seit vielen Jahren beim Staat angestellt und fotografiert in dessen Auftrag das Leben auf Chinas Streckennetz.