Derzeit haben die chinesischen Naturschutzgebiete eine Gesamtfläche von 1,47 Millionen Quadratkilometern und machen damit etwa 14,8 Prozent der Landesfläche aus. Dieser Anteil ist weit höher als der weltweite Durchschnitt. 85 Prozent der landlebenden wilden Tiere und Pflanzen sind wirksam geschützt worden.
Wu Shunze, stellvertretender Direktor der Umweltplanungsabteilung des Umweltministeriums, hat ausgedrückt, dass die erste Phase des Baus von Anlagen zum Umweltschutz in China bereits abgeschlossen wurde. China habe bei der Verschmutzungsbekämpfung erste Erfolge erzielt und die schlimmste Zeit hinter sich gelassen. Derzeit befinde sich China in einer wichtigen Phase, in der sich positive Faktoren beständig ansammeln.
Jedoch solle man auch beachten, dass einige Mechanismen und institutionelle Problemen, die langfristig den Umweltschutz einschränken, immer noch bestehen. In vielen Orten sei das Konzept der grünen Entwicklung noch nicht etabliert worden. Der Umweltschutz habe noch einen langen Weg vor sich.
„Wir müssen beharrlich weitermachen, um ein Land mit blauem Himmel, grüner Natur und klarem Wasser aufzubauen“, so Ministerpräsident Li Keqiang. Seine Worte machen die Entschlossenheit der chinesischen Regierung deutlich und die Öffentlichkeit glaubt fest daran, dass der Bau der ökologischen Gesellschaft in China die volle Unterstützung durch Maßnahmen und den Volkswillen erhält.

Das neue Bürogebäude der People´s Daily (Foto von Du Yifei von People´s Daily)
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