Der chinesische Präsident Xi Jinping wird voraussichtlich am Sonntag beim 18. Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) in Qingdao, einer Küstenstadt in der ostchinesischen Provinz Shandong, eine Rede halten.
In seinen früheren Reden zitierte Xi Schriften, um seine Gedanken über die SOZ auszudrücken. Einige Höhepunkte:
Der „Geist von Shanghai“:
„Vision spornt Handeln an und wird durch Handeln erreicht.“ Der Geist von Shanghai hat einen kraftvollen Zusammenhalt geschaffen, den Wunsch nach Kooperation stimuliert und ist zu einer Quelle der Inspiration geworden, die das Wachstum der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit vorantreibt.
24. Juni 2016, 16. Treffen des SOZ-Rates der Staats- und Regierungschefs
Über Offenheit und Kooperation:
Wir müssen den externen Austausch und die Zusammenarbeit ausbauen, die eine treibende Kraft für unser Wachstum sind. „Jade kann mit Steinen von anderen Hügeln poliert werden.“ Um den externen Austausch zu erweitern und neue Mitglieder einzubringen, bedarf es einer wachsenden SOZ, die von Natur aus offen und integrativ ist.
12. September 2014, 14. Treffen des SOZ-Rates der Staats- und Regierungschefs
Über Einheit, Sicherheit und Stabilität:
„Nichts ist vorteilhafter als Stabilität, und nichts ist schädlicher als Chaos.“ Die Sicherheit und Stabilität in unserer Region zu bewahren, ist die Priorität der SOZ-Kooperation.
24. Juni 2016, 16. Treffen des SOZ-Rates der Staats- und Regierungschefs
Wie es in Kasachstan heißt, wo Solidarität ist, wird Glück folgen. Der Geist von Shanghai hat eine starke Solidarität ausgelöst, die das Wachstum der SOZ sicherstellt.
9. Juni 2017, 17. Treffen des SOZ-Rates der Staats- und Regierungschefs
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Silvia Kettelhut: Wir können voneinander lernen und zu einem guten Mittelweg kommenAls promovierte Sinologin hat sich Silvia Kettelhut intensiv mit der modernen chinesischen Literatur beschäftigt. Sie hat Lao She und etliche chinesische Schriftstellerinnen und Schriftsteller ins Deutsche übersetzt.
In den 1940ern hatten die Vereinigten Staaten ihre „Rosie die Nieterin". Nun hat China eine moderne Version seiner eigenen weiblichen Arbeitsheldin, „Wang die Schweißerin".Ein Team aus 18 Schweißern leitend, von denen die meisten Frauen sind, widmet Wang Zhongmei, 36, sich ganz der häufig aufreibenden und gefährlichen Arbeit, eine, die sie von ihrem Vater erlernt hat, einem fähigen eigenständigen Schweißer.