Mehr als 30 Millionen Arbeitsplätze in Europa, einschließlich 6 Millionen Arbeitsplätze in kleinen und mittelgroßen Unternehmen, hängen vom fairen und freien Handel ab, der im Zentrum der EU-Strategie für Arbeitsplätze und Wachstum steht“, fügte er hinzu.
„Der Vorschlag ist wichtig, da er zeigt, dass die EU ihren Verpflichtungen im Rahmen der WTO nachkommt“, sagte die EU-Kommissarin für Handel Cecilia Malmström, bemerkend, dass die neue Methode länderneutral ist und keinem Land den Marktwirtschaftsstatus zuerkennt.
„Konkurrenz ist gut, aber der Welthandel muss sich an bestimmte Regeln halten. Wir müssen sicherstellen, dass wir ein wirksames und klares Regelwerk besitzen, falls die Dinge schief gehen“, sagte Malmström.
„Wir schlagen eine Veränderung der Antidumping- und Antisubventionsvorschriften auf einem vergleichbaren Schutzniveau wie heute vor“, sagte sie.
Die Vorschläge werden am Freitag von den Handelsministern der EU besprochen, worauf das EU-Parlament bald eine Entscheidung treffen wird, bemerkte Malmström.
Die Vorschläge wurden auf einer regulären Sitzung der EU-Kommissare am gleichen Tag präsentiert und werden weiteren europäischen Entscheidungsinstanzen einschließlich des Europäischen Rats und des Europäischen Parlaments vorgelegt werden.
Jede Änderung der Antidumping- und Antisubventionsvorschriften der EU wird erst in Kraft treten, wenn die EU-Institutionen und Mitgliedsstaaten den Vorschlag verabschiedet haben.
Beijing hat Brüssel dazu gedrängt, seine WTO-Verpflichtungen rechtzeitig und ohne weitere Bedingungen zu erfüllen.
Das chinesische Handelsministeriums (MOFCOM) sagte zu einem früheren Zeitpunkt, dass Brüssels neue Antidumpingvorschriften die aktuellen WTO-Standards gegen Marktverzerrungen nicht überschreiten und nicht zu einem Vorwand für Antidumpingmaßnahmen werden sollten, die gegen WTO-Regeln verstoßen.
Das Ministerium drückte auch seine Hoffnung über die Vermeidung der Aussendung handelsprotektionistischer Signale aus Brüssel aus.
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