In den letzten drei Jahren haben chinesische Investoren viel Geld in luxuriösen Wohnprojekten angelegt. Allein in diesem Jahr haben Chinesen 13 Milliarden Dollar in den US-Immobilienmarkt investiert.
Laut dem Wall Street Journal haben chinesische Käufer in diesem Jahr für Immobilien in New York, Boston, Chicago, Los Angeles, Miami und anderen amerikanischen Städten bereits 13 Milliarden Dollar ausgegeben.
Aufgrund des niedrigen Vertrauens in den chinesischen Immobilienmarkt suchen immer mehr chinesische Investoren Anlagemöglichkeiten in Übersee. Die Greenland Group ist der größte chinesische Immobilienentwickler in den USA und hat eine Milliarde US-Dollar in einem Projekt in Los Angeles investiert. Das Unternehmen hält zudem 70 Prozent der Anteile eines Wohnprojekts in Brooklyn, New York im Wert von sechs Milliarden US-Dollar. Seitdem die Greenland Group im Jahr 2014 ihre erste Investition getätigt hat, verfügt sie derzeit über drei Anlagen in Brooklyn, die sich noch im Bau befinden. In Zukunft plant Greenland, noch weitere Anlagen aufzubauen.
Immobilienkäufe gehören in den USA zu den wichtigen Investitionsmöglichkeiten. Im ersten Quartal 2015 waren chinesische Bürger die größte ausländische Käufergruppe von Immobilien in den USA. Laut einer Untersuchung der National Association of Realtors herrscht dieser Trend in den USA seit zwei Jahren vor. Von April 2015 bis März 2016 haben Chinesen insgesamt 29.165 Häuser im Gesamtwert von 27 Milliarden US-Dollar in den USA erworben.
Laut Lawrence Yun, Chefökonom der National Association of Realtors, besitzen Chinesen eine sehr starke Kaufkraft. 71 Prozent von ihnen bezahlen mit Bargeld. Dies sei zum Teil dadurch begründet, dass ihnen effiziente Hypothekendarlehen und Finanzierungskanäle fehlen. Ein weiterer Grund sei, dass Chinesen gern Geld sparen, bevor sie es ausgeben.