Chinas Naturschutzgebiet Wudalianchi wurde am Samstag auf dem 4. Weltkongress der UNESCO-Biosphärenreservate in Peru mit dem Michael-Batisse-Preis ausgezeichnet, die höchste UNESCO-Auszeichnung für Naturschutzgebiete weltweit.

Wudalianchi
Qu Guangshu, Vorsitzender des Verwaltungskomitees des Naturschutzgebiets Wudalianchi, wurde der Michael Batisse Award for Biosphere Reserve Management 2016 verliehen. Auf der Preisverleihungs-Zeremonie am Freitag in Peru wurde ein Dokumentarfilm über das vielfältige Ökosystem von Wudalianchi sowie Lösungen zu Problemen im Rahmen des Umweltschutzes und der nachhaltigen Entwicklung vorgeführt.
Der Michael-Batisse-Preis wurde 2005 im Zuge des UNESCO-Programms „Der Mensch und die Biosphäre“ ins Leben gerufen. Sein Ziel ist es, Verwalter von Naturschutzgebieten für ihren Beitrag zum Umweltschutz, der Förderung der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung sowie der biologischen Forschung zu würdigen. Jedes Jahr kann lediglich ein Naturschutzgebiet auf der Welt diese Auszeichnung erhalten.
Dass das Wudalianchi-Naturschutzgebiet mit dem begehrten Michael-Batisse-Preis ausgezeichnet wurde, ist ein Beweis der herausragenden Leistungen des Wudalianchi-Verwaltungskomitees für den Naturschutz und auch dafür, dass die internationale Gemeinschaft Chinas Aufbau einer ökologischen Gesellschaft Anerkennung schenkt.
Das Naturschutzgebiet ist eine bekannte Sehenswürdigkeit Chinas und befindet sich im Nordwesten der nordöstlichen Provinz Heilongjiang. Wudalianchi entstand nach dem Ausbruch eines Vulkans und bedeutet wörtlich „die fünf miteinander verbundenen Seen“.
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