In der Volksrepublik ist es gang und gäbe, sich via Smartphone-App einfach und bequem ein Taxi zu rufen. Das weltweit erfolgreiche amerikanische Fahrdienst-Unternehmen Uber erleidet dort jedoch große Verluste.
Laut der chinesischen staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua sagte Mitbegründer und CEO des amerikanischen Online-Fahrdienstanbieters Uber, Travis Kalanick, dass sein Unternehmen in China in einen heftigen Preiskampf mit der führenden chinesischen Firma Didi Kuaidi geraten ist. Der jährliche Verlust auf dem chinesischen Markt betrage in etwa eine Milliarde US-Dollar.
Obwohl der Marktwert von Uber China auf über acht Milliarden US-Dollar geschätzt wird, erleidet es aufgrund der schweren Konkurrenz in der Volksrepublik Verlust.
„Wir haben auf dem chinesischen Markt jährlich über eine Milliarde US-Dollar verloren“, so Kalanick gegenüber der kanadischen Webseite Betakit.
Uber erklärte in einer Email, dass sein Konkurrent Didi Kuaidi wesentlich mehr Geld ausgegeben hat, um sich Marktanteile zu sichern.
Die Fahrdienstleistungen von Uber stehen momentan in mehr als 40 chinesischen Städten zur Verfügung. Bis Ende des laufenden Jahres soll die Anzahl auf 100 anwachsen.
In den USA habe Uber den Gewinn schon vorzeitig erzielt, so Kalanick weiter.
Uber wurde im Jahr 2009 unter dem Namen „UberCab“ gegründet, sein Hauptsitz befindet sich in der amerikanischen Stadt San Francisco. Im Jahr 2012 hat Uber seine ausländische Expansion begonnen, sein Marktwert wurde Ende 2015 auf 62,5 Milliarden US-Dollar geschätzt.
Zuviel Design kann tödlich sein
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