Oktober letzten Jahres besiegelten die China Railway Corporation und vier indonesische staatseigene Firmen den Bau der Hochgeschwindigkeitslinie zwischen Jakarta und Bandung. Gestern wurde offiziell mit dem Aufbau begonnen.
Am gestrigen Donnerstag wurde offiziell mit dem Bau der Jakarta-Bandung-Hochgeschwindigkeitsstrecke in der indonesischen Provinz Jawa Barat begonnen. Er ist ein Symbol dafür, dass die sino-indonesische Zusammenarbeit im Bereich Eisenbahnbau einen großen Schritt nach vorn gemacht hat und die „Going-Global“-Strategie der chinesischen Eisenbahn im Jahr 2016 einen guten Start hinlegt.
Laut der China Railway Corporation beträgt die Gesamtstrecke der Jakarta-Bandung-Linie 150 Kilometer, durch sie werden die indonesische Hauptstadt Jakarta und Indonesiens viertgrößte Stadt Bandung verbunden. Die Höchstgeschwindigkeit soll 350 Kilometer pro Stunde erreichen, der Bau planmäßig in drei Jahren fertiggestellt sein. Die Fahrtdauer von Jakarta nach Bandung verkürzt sich durch die neue Linie von drei Stunden auf 40 Minuten.
Der indonesische Präsident Joko Widodo sagte bei der feierlichen Zeremonie, dass die Jakarta-Bandung-Hochgeschwindigkeitsstrecke eine pragmatische Zusammenarbeit zwischen Indonesien und dem chinesischen Staatsunternehmen ist. Die Kooperation solle sowohl die Effizienz beider Seiten erhöhen, als auch die internationale Wettbewerbsfähigkeit beider Länder weiter verstärken. „Ich hoffe, die Zusammenarbeit kann sich auf die Bereiche Infrastruktur und Fertigungsindustrie ausweiten und noch enger werden“, so Joko.
Chinas Staatspräsident Xi Jinping schickte ein Gratulationsschreiben an Joko. In diesem wies er darauf hin, dass diese Linie als die erste Hochgeschwindigkeitsbahnlinie in Indonesien und ganz Südostasien den Bau des „Jakarta-Bandung-Hochgeschwindigkeitszug-Wirtschaftsgürtel“ fördern kann. Das Eisenbahnprojekt stelle einen neuen Rekord der sino-indonesischen pragmatischen Zusammenarbeit auf und gelte als Vorbild für eine umfangreiche Zusammenarbeit beider Länder.
Die Gespräche über die diesmalige Zusammenarbeit hatten schon letzten März begonnen, sieben Monate später unterzeichneten beide Seiten eine Vereinbarung zur Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens zum Aufbau der Jakarta-Bandung-Hochgeschwindigkeitsstrecke.
Zuviel Design kann tödlich sein
Von Partys, Messen und neuen Trends hält Arnd Christian Müller eher wenig. Viel wichtiger sind dem 46-jährigen Münchner Stiltreue und Einfachheit. Der Erfolg gibt ihm Recht. Sein Studio für Innenausbau und Architektur in Beijings Künstlerviertel Caochangdi gehört zu den Top 100 in China.