Chinas Norden bereitet sich auf eine neue Smog-Welle vor. In Beijing gilt von morgen Samstag bis nächsten Mittwoch zum zweiten Mal in diesem Winter Alarmstufe „Rot“. Kindergärten und Schulen werden vorübergehend geschlossen bleiben.
Nordchina droht eine neue Smog-Welle. Die Regierung der Stadt Beijing hat daher am Freitag zum zweiten Mal in diesem Winter vorsorglich die höchste Alarmstufe „Rot“ ausgerufen. Die Notfallmaßnahme wird 89 Stunden lang gelten. Sie tritt um sieben Uhr am Samstagmorgen (19. Dezember) in Kraft und dauert bis um zwölf Uhr Mittag am nächsten Mittwoch (23. Dezember).
Während dieses Zeitraums dürfen abwechselnd nur Fahrzeuge mit geraden oder ungeraden Nummernschild-Endziffern verkehren. Zudem werden 30 Prozent der Regierungsfahrzeuge vorübergehend von den Straßen genommen.
Kindergärten sowie Grund- und Mittelschulen wurden aufgefordert, ihren Unterricht zu suspendieren und ihre Schüler von zu Hause aus zu unterrichten.
Am 7. Dezember hatte die Stadt Beijing zum ersten Mal überhaupt die Smog-Alarmstufe „Rot“ ausgegeben. Die Notfallmaßnahme dauerte 53 Stunden.
Zuviel Design kann tödlich sein
Von Partys, Messen und neuen Trends hält Arnd Christian Müller eher wenig. Viel wichtiger sind dem 46-jährigen Münchner Stiltreue und Einfachheit. Der Erfolg gibt ihm Recht. Sein Studio für Innenausbau und Architektur in Beijings Künstlerviertel Caochangdi gehört zu den Top 100 in China.