Deutschland wurde als mögliches Gründungsmitglied der Asiatischen Infrastrukturinvestitionsbank (AIIB) genehmigt, sagte der chinesische Finanzminister am Mittwoch. Die Entscheidung fiel nach einer Beratung aller bestehenden Mitgliedern: China, Indien, Malaysia, Singapur, Thailand und Kasachstan.
Die Deadline für die Bewerbung als Gründungsmitglied lief am 31. März ab. 16 weitere Länder warten noch auf die Antwort. Die endgültige Zahl der teilnehmenden Länder wird am 15. April bekanntgegeben. Bis dahin werden die Ansichten aller möglichen Teilnehmer berücksichtigt.
Gründungsmitglieder haben das Recht, die operativen Regeln der Bank zu bestimmen. Länder, die erst nach der Deadline dazustoßen, haben nur noch ein Stimmrecht, können sich jedoch nicht in den Prozess der Regelfindung einmischen.
Die Asiatische Infrastrukturinvestitionsbank wird voraussichtlich Ende dieses Jahres den Betrieb aufnehmen. Ihr Ziel ist es, Infrastrukturprojekte in asiatischen Ländern zu unterstützen.
Ein musikalischer Dialog zwischen China und den AlpenAlpenländische Zither trifft chinesische Guzheng. Das chinesisch-deutsche Musikerduo Xu Fengxia und Georg Glasl hat die beiden Volksinstrumente auf ihrem Konzert beim Beijing Modern Music Festival miteinander in Dialog treten lassen und dabei etwas ganz Neues geschaffen.