Der chinesische Außenminister Wang Yi hat sich für stärkere Kooperationen zwischen den Mitgliedstaaten der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) ausgesprochen.
Wie Wang Yi am Mittwoch auf dem SOZ-Außenministertreffen in der kirgisischen Hauptstadt Bishkek erklärte, sollten sich die Mitgliedstaaten mit mehr Eintracht und gegenseitigem Vertrauen verstärkt gegenseitig unterstützen und die Sicherheitszusammenarbeit, etwa im Bereich Bekämpfung des Terrorismusn ausbauen. Zudem gelte es, im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative und im Interesse des Freihandels die pragmatischen Kooperationen zu erweitern und durch verstärkte Kontakte in den Bereichen Bildung, Kultur, Wissenschaft und Technik, Umweltschutz, Gesundheit und Sport die verschiedenen Völker einander näherzubringen.
Auch bekräftigte Wang erneut Chinas Standpunkt im Handelsstreit mit den USA. China sei offen zu gleichberechtigten Konsultationen, würde aber eventuell zu Gegenmaßnahmen gezwungen. Dieser Standpunkt habe Verständnis und Unterstützung bei den SOZ-Außenministern gefunden.
Zudem kritisierte der chinesische Außenminister die Vorgehensweise der USA, mit Staatsmacht das chinesische Privatunternehmen Huawei zu unterdrücken. Dies sei eine typische Art Hegemonie im Wirtschaftsbereich.
Am Rand des SOZ-Außenministertreffens war Wang Yi auch mit seinen Amtskollegen aus Russland, Indien, Pakistan und Usbekistan zu Gesprächen zusammengetroffen.
Vor über 2100 Jahren wurde eine Seidenstraße begründet, die den Westen mit dem Fernen Osten verband, die Europa und Asien einander näher brachte. Heute und über zwei Jahrtausende später, ist eine „Neue Seidenstraße“ in aller Munde, sowohl ihrer Kritiker als auch ihrer Befürworter. Auch wir sind neugierig geworden und möchten wissen: Was bringt eigentlich die Neue Seidenstraße?
Felix Kurz, Vizepräsident der „Arbeitsgemeinschaft Deutscher China-Gesellschaften“ und gleichzeitig Vorstandsvorsitzender der „Gesellschaft für deutsch-chinesische Freundschaft Mannheim/Rhein-Neckar“, sprach mit People's Daily Online über seine Leidenschaft zu China und die chinesisch-deutschen Beziehungen und verriet auch, in welchen Bereichen er noch Handlungsbedarf sieht.
„Ich hab mein Geschäft 97 genannt, weil ich mir im Alter von 97 Jahren meinen Traum erfüllt habe“, erklärt Jiang. „Es war ein sehr bedeutsamer Moment für mich. Zukünftig wird die Hälfte meines Gewinns für täglich anfallende Kosten genutzt und der Rest soll an Menschen in Not gehen.“