Der entwickelte Finanzdienstleistungssektor von Hongkong könnte dem Festland im Rahmen der „One Belt, One Road“-Initiative Vorteile bringen, meint der Hongkonger Politiker Henry Tang Ying-yen im Rahmen der PKKCV-Jahrestagungen.
Hongkong sollte seine Vorteile als internationales Finanzzentrum nutzen, um die nationale „One Belt, One Road“-Initiative zu unterstützen, meinte der ehemaliger Chefsekretär der hongkonger Verwaltung Henry Tang Ying-yen am Donnerstag.
Tang sprach davon, dass das Festland im Hinblick auf die Bereitstellung von Finanzdienstleistungen für Projekte im Rahmen der „One Belt, One Road“-Initiative von Hongkongs entwickeltem Finanzdienstleistungssektor profitieren könnte, zumal dieser darauf ausgelegt sei, die regionale Vernetzung zwischen Asien, Europa und Afrika zu verbessern.
Tang, der Mitglied des Nationalen Komitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes (PKKCV) ist, machte die Kommentare im Rahmen einer Plenarsitzung des obersten politischen Beratungsgremiums des Landes.
Er schlug darüber hinaus vor, dass Hongkong als ein Geschäftszentrum der Asiatischen Infrastrukturinvestmentbank (AIIB) fungieren könnte, was es der Bank erlauben würde, effiziente Finanzdienstleistungen zu generieren und engere Beziehungen mit Unternehmen aufzubauen.
Unterdessen würde Hongkong als das größte Offshore-Finanzzentrum die Internationalisierung des Renminbi weiterhin erleichtern, so Tang.
„Hongkong kann sich mit den aktuellen Finanzreformen des Festlandes abstimmen und seine Vorteile dazu nutzen, das globale Ansehen des Yuan zu heben und ihn in eine frei verwendbare und konvertierbare Währung umzuwandeln.“
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