Die US-Verwaltung für Lebensmittel und Arznei (FDA) veröffentlichte am Dienstag eine neue Richtlinie mit dem Ziel, die Gefahr einer Übertragung des Zika-Virus durch menschliche Zellen und Gewebe sowie durch Produkte auf deren Basis zu reduzieren.
Die neue Richtlinie sieht vor, dass Spender als ungeeignet betrachtet werden, wenn sie mit dem Zika-Virus diagnostiziert sind, sich in Gebieten mit aktiver Übertragung aufgehalten haben, oder Sex mit einem Mann hatten, der sich in den vergangenen sechs Monaten einem dieser beiden Risiken ausgesetzt hat.
Spender von Nabelschnurblut, Plazenta oder anderem Schwangerschaftsgewebe gelten ebenfalls als ungeeignet, wenn sich die Frauen während ihrer Schwangerschaft einem der oben genannten Risikofaktoren ausgesetzt haben. Verstorbene Spender werden als ungeeignet betrachtet, wenn bei ihnen in den letzten sechs Monaten eine Infektion mit dem Zika-Virus diagnostiziert wurde.
Die Behörde hatte zwei Wochen zuvor bereits ähnliche Richtlinien erlassen, um das Risiko einer Zika-Übertragung durch Spenderblut zu verringern. „Es gibt zwar noch viel über die Übertragung des Virus zu lernen. Aber auf Grund unseres jetzigen Kenntnisstands müssen wir uns des Risikos einer Übertragung durch menschliche Zellen und Gewebe annehmen”, sagte Peter Marks, Direktor des Zentrums für Biologische Evolution und Forschung. “Empfehlungen zur Eignung von Spendern hilft, potentielle Risiken zu reduzieren.”
Die FDA sagte, dass die Sperrfrist von sechs Monaten gewählt worden sei, da es nur wenige Inforationen dazu gibt, wie lange das Virus im Gewebe überleben kann. „Das Zika-Virus konnte in Gewebe und Körperflüssigkeiten auch noch nachgewiesen werden, nachdem es im Blut bereits nicht mehr sichtbar war. Im Sperma ist es bis zu zehn Wochen nach dem Auftreten von Symptomen nachweisbar.” Angesichts dieser Unsicherheiten sei aus Vorsicht eine Frist von sechs Monaten gewählt worden.
Laut der FDA gibt es noch weniger Hinweise zu einer möglichen Übertragung des Zika-Virus durch das Gewebe von verstorbenen Spendern.
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