
Jackeline (26) aus Olinda in der Nähe von Recife (Brasilien) hält ihren vier Monate alten Sohn, der unter Mikrozephalie leidet.
Brasilianische Wissenschaftler gaben am Montag bekannt, dass sie bei zwei voneinander unabhängigen Studien Spuren des Zika-Virus in den Gehirnen von Kleinkindern fanden, die mit Mikrozephalie zur Welt kamen.
Die beiden Studien waren von der Pontifical Catholic University (PUC) und der Föderalen Universität von Rio de Janeiro (UFRJ) durchgeführt und von der Oswaldo Cruz Foundation, einem führenden lateinamerikanischen Gesundheitszentrum, bestätigt worden.
„Wir können einen Zusammenhang zwischen dem Zika-Virus und Mikrozephalie nachweisen”, sagte Lucia Noronha. Sie hatte die PUC-Studie koordiniert. Ähnliche Resultate hatten auch schon Untersuchungen des US-Zentrums für Krankheitskontrolle und Prävention und eines Labors in Slowenien ergeben. Bislang gelang es jedoch noch nicht, einen kausalen Zusammenhang nachzuweisen.
„Eine Infektion mit dem Zika-Virus kann eine Reihe von Gehirnschäden verursachen, nicht nur Mikrozephalie”, sagte der UFRJ-Wissenschaftler Amilcar Tanuri. „Ein Baby kann mit einem normal großen Kopf zur Welt kommen und andere Schäden haben. Wir haben bei den Untersuchungen unter anderem auch Veränderungen des Thalamus und der Entwicklung des Cerebellums gesehen.”
Zuviel Design kann tödlich sein
Von Partys, Messen und neuen Trends hält Arnd Christian Müller eher wenig. Viel wichtiger sind dem 46-jährigen Münchner Stiltreue und Einfachheit. Der Erfolg gibt ihm Recht. Sein Studio für Innenausbau und Architektur in Beijings Künstlerviertel Caochangdi gehört zu den Top 100 in China.
Der 70-jährige an Krebs erkrankte Gu Quanping und seine Frau Lu Aiping haben ihren 50. Hochzeitstag in Australien gefeiert. Die beiden mutigen Senioren wagten sogar einen Fallschirmsprung über dem Great Barrier Reef.