Fotograf Wang Fuchun. [Foto/Xinhua]
Kein Ende in Sicht
Als Kind träumte Wand davon Zugführer zu werden. Nach der Schule bekam er eine Stelle im Bahnhof seiner Heimatstadt – Harbin, gelegen in der Provinz Heilongjiang im Nordosten Chinas. Er machte sein erstes Foto 1977, als er gefragt wurde vorbildliche Streckennetzarbeiter zu fotografieren.
Wangs Herangehensweise an die Fotografie brachte ihn auch mehrmals in Schwierigkeiten. Er wurde von Fahrgästen, die sein Herumschnüffeln als verdächtig empfanden, der Polizei gemeldet. Im Juli diesen Jahres wurde er Opfer eines tätlichen Angriffs durch einen erbosten Vater, nachdem Wang dessen Kind abgelichtet hatte.
Unerschrocken gibt er an: „Ich werde weitermachen und den Rest meines Lebens in Zügen Menschen fotografieren.“
Wang zog 2002 nach Beijing, das Jahr in dem er offiziell in Rente ging. Doch dann hatte er ein Déjà-vu-Erlebnis in der U-Bahn und konnte nicht widerstehen seiner Berufung nachzugehen.
„Über einen so langen Zeitraum Fotos zu machen war faszinierend“, sagt er. „Der nackte Junge ist mittlerweile zu einem Mann geworden. Ich frage mich, wo er jetzt wohl ist.“
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Zuviel Design kann tödlich sein
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