
Chinas Behörde über religiöse Angelegenheiten SARA hat am Donnerstag auf Bezichtigungen des Shaolin-Abts reagiert. Sie schenke der Schuldzuweisung große Aufmerksamkeit. Sie fordere ihren lokalen Zweig auf, die Beschuldigung gründlich zu untersuchen, hieß es in einer Mitteilung der SARA.
Der Ankläger Shi Zhengyi hatte im Internet Beschuldigungen gepostet, wonach der Shaolin-Abt Shi Yongxin ein „Veruntreuer und Frauenjäger" sei und nichteheliche Kinder habe.
Das buddhistische Kloster in Zentralchina hat alle Vorwürfe zurückgewiesen und den Ankläger bei der Polizei wegen Beleidigung und Verleumdung angezeigt.
Die Buddhistische Vereinigung Chinas (BAC) hat am Donnerstag für baldmöglichste Klärung des Falles gefordert.
Shi Yongxin ist seit 1987 der Vorsteher des Klosters Shaolin. Der 50-Jährige ist mittlerweile der stellvertretende Vorsitzende der Buddhistischen Vereinigung Chinas.
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