China wird zum 1. Oktober ein Hilfssystem zur Rehabilitation behinderter Kinder einrichten. Das gab das Pressebüro des chinesischen Staatsrats bekannt. Demnach können Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren mit Behinderungen und Autismus, unter bestimmten Voraussetzungen, verschiedene Hilfsleistungen erhalten. Zu den Leistungen zählen zum Beispiel Operationen, die Bereitstellung der Rehabilitationsgeräte und Rehabilitationstrainings. Dies gilt auch für behinderte Kinder aus armen Familien und für von Wohltätigkeitsinstitutionen adoptierte behinderte Waisenkinder.
Rehabilitation für behinderte Kinder bedeutet, die körperlichen und psychologischen Funktionen der behinderten Kinder durch medizinische und psychologische Therapien wiederherzustellen oder zu ergänzen, damit sie gegebenenfalls für sich selbst sorgen und sich am gesellschaftlichen Leben beteiligen können.
Statistiken zufolge leben zirka 1,68 Millionen Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren mit verschiedenen Behinderungen in China. Zu den „Vorschlägen über die Errichtung eines Hilfssystems zur Rehabilitation behinderter Kinder" sagte Jia Yong, Vizepräsident des chinesischen Behindertenverbands, die Kindheit sei eine wichtige Phase für die Rehabilitation. Durch eine frühzeitige Diagnose und Behandlung könnten die meisten behinderten Kinder ihre physiologischen und psychologischen Fähigkeiten erheblich verbessern. Damit könnte nicht nur die wirtschaftliche und geistige Belastung ihrer Familien erleichtert werden, die Kinder könnten gegebenenfalls sogar normal zur Schule gehen und arbeiten, um einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten:
„Gemäß den Vorschlägen können Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren, die visuell, akustisch, sprachlich oder körperlich beeinträchtigt sind, Lernschwächen oder Autismus haben, betreffende Hilfsleistungen erhalten. Zu den grundlegenden Rehabilitationsdienstleistungen gehören die Erleichterung der Einschränkungen, die Verstärkung der Selbstversorgungsfähigkeit und die Kompetenz zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben."
Jia Yong fügte hinzu, dass die behinderten Kinder verschiedene Hilfsleistungen erhalten. Zu den Leistungen zählen zum Beispiel Operationen, die Bereitstellung der Rehabilitationsgeräte und Rehabilitationstrainings. Dies gelte auch für behinderte Kinder aus armen Familien und für von Wohltätigkeitsinstitutionen adoptierte behinderte Waisenkinder:
„Rehabilitationsprojekte für behinderte Kinder, die aus mehrjährigen Therapien bestehen, können ausgezeichnete Erfolge erzielen. Dazu gehören zum Beispiel die Transplantation einer künstlichen Gehörschnecke, die Bereitstellung eines Hörgeräts sowie das Training der akustischen und sprachlichen Funktionen für Hörbehinderte; orthopädische Operationen, die Bereitstellung der Rehabilitationsgeräte sowie Rehabilitationstrainings für körperlich behinderte Kinder; das Training der kognitiven und Selbstversorgungsfähigkeiten und das Training der sprachlichen und sozialen Kommunikationsfähigkeiten für Kinder mit Autismus."
Weiteren Angaben zufolge werden die Kosten für die Rehabilitationshilfe für behinderte Kinder in den Haushalt der Lokalregierungen aufgenommen. Die Zentralregierung will die Maßnahmen geringfügig subventionieren. Bis 2020 sollen so gut wie alle behinderten Kinder Zugang zu Rehabilitationsmaßnahmen haben.
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