China hat zur Erforschung der Vorhersage von Erdbeben mit dem Aufbau eines Überwachungsnetzes in seismisch aktiven Regionen begonnen, wie Forscher am Montag mitteilten.
Laut Plan sollen innerhalb von zwei Jahren in Sichuan und Yunnan, zwei erdbebengefährdete Provinzen im Südwesten Chinas, 2.000 Messstationen gebaut werden. Dies sagten Wissenschaftler des Instituts Care-life, einem Forschungslabor zur Katastrophenreduktion in Chengdu, Hauptstadt von Sichuan.
An Messstationen installierte Sensoren werden Daten über unterirdische Belastungen und Energien acht bis 20 Kilometer unter der Erdoberfläche sammeln und den Forschern einen Einblick in die Erdbebenvorhersage geben, sagte Wang Tun, Direktor des Instituts.
Nach dem Bau des Netzes werden die Forscher die Region drei Jahre lang weiter beobachten. Sie gehen davon aus, dass sie in diesem Zeitraum Daten von rund zehn Erdbeben sammeln, basierend auf der Häufigkeit von Erdbeben in der Region.
Ziel des Projekts ist es, Erdbeben, deren Epizentren weniger als 20 Kilometer tief liegen, erfolgreich vorherzusagen, sagten Forscher.
Die erste Überwachungsstation wurde vor zwei Tagen im Kreis Wenchuan in Sichuan errichtet, dem Epizentrum eines verheerenden Erdbebens im Mai 2008.
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