Am Montag hat der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang in seinem Tätigkeitsbericht bekanntgegeben, dass die chinesische Armee erfolgreich um 300.000 Mann verkleinert worden sei.
Am gleichen Tag wurde im Bericht des Finanzministeriums darauf hingewiesen, dass das Militärbudget 2018 um 8,1 Prozent auf 174,8 Milliarden US-Dollar erhöht werden soll.
Das Wachstum des Militärbudgets wird von allen Medien aufmerksam verfolgt. Dazu erklärte der Sprecher des Nationalen Volkskongresses Zhang Yesui, dass die vermehrten Ausgaben einerseits das Defizit der letzten Jahre tilgen, andererseits die Ausrüstung modernisieren beziehungsweise das Leben und Training der Soldaten verbessern sollen.
Desweiteren betonte Zhang, dass Chinas Militärbudget pro Kopf niedriger als das von den Großmächten sei. „Die defensive Landesverteidigungspolitik wird nicht verändert und Chinas Entwicklung stellt keine Bedrohungen für andere Länder dar“, so der Sprecher.