
Die Ungleichheit zwischen Stadt und Land bildete einen der Schwerpunkte seiner Untersuchung. Er fand heraus, dass die Menschen auf dem Land nach einem friedlichen Leben strebten, während die Stadtbewohner ihrem Herzen folgten.
Darüber hinaus seien die älteren Generationen der Chinesen mehr an sozialer Stabilität und Gleichheit interessiert, als an materiellen Wünschen, sagte Jörg und fügte hinzu, dass Bildung und individuelle Entwicklung die wichtigsten Gesichtspunkte für die junge Generation darstellten.
Er kam zu dem Schluss, dass die Träume der Einzelnen eher bodenständig seien und hauptsächlich mit Reichtum, Glück und Selbstverwirklichung zusammenhingen. Aus offizieller Perspektive zeichne der Traum ein größeres Bild der nationalen Verjüngung, stellte er fest.
Obwohl die Menschen ihren eigenen Weg suchten, um ihre Träume zu verwirklichen, glaubten sie alle, dass ein starkes Land die Voraussetzung dafür bilde, sagte Jörg.
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Helga Zepp-Larouche: Chance für eine Überwindung der GeopolitikDie Gründerin und Vorsitzende des Schiller-Instituts bewertet die „Belt and Road“ in einem Interview mit People’s Daily Online als aktuell weltweit wichtigste strategische Initiative, über welche die meisten Menschen im „Westen“ viel zu wenig erfahren.
Jeden Sommer nehmen chinaweit Millionen Schüler an der Zulassungsprüfung zur Universität teil, die besten unter ihnen können an Chinas Eliteunis. Im krassen Kontrast dazu stehen diejenigen, die mit null Punkten durchrasseln – manche von ihnen absichtlich. Xu Mengnan war einer davon und erinnert sich an seine Null-Punkte-Rebellion vor neun Jahren.