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Duterte: China allein kann uns helfen

(German.people.cn)
Freitag, 21. Oktober 2016
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Der philippinische Präsident weilt derzeit in China. Ziel seiner Reise sind Gespräche über das Südchinesische Meer, die Vertiefung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und die Teilnahme an der „Belt and Road“-Initiative.

Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat bekannt gegeben, dass sein Land erwarte, die traditionelle Freundschaft mit China sowie den weiteren bilateralen Handel und die wirtschaftliche Zusammenarbeit zu vertiefen.

Duterte startet auf Einladung des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping am heutigen Dienstag einen viertägigen Staatsbesuch in China. Der Besuch werde ihm helfen, China besser zu verstehen, so Duterte gegenüber Xinhua in einem Exklusiv-Interview am Donnerstag. Er lobte die Arbeit der chinesischen Regierung und die Menschen des Landes: China besitze eine hart arbeitende Bevölkerung und eine „gute, solide Politik, innen- wie außenpolitisch“.

„Ich würde sagen, dass China die Art von Respekt verdient, die China derzeit genießt“, so die Ansicht Dutertes. Der Präsident lobte auch Chinas Engagement als einer der Hauptakteure der internationalen Gemeinschaft und die Großzügigkeit des Landes bei der Unterstützung anderer. Neben seiner eigenen Entwicklung habe China niemals die unterentwickelten Nationen vergessen und hingebungsvoll die Entwicklung von afrikanischen und südostasiatischen Ländern gefördert.

In Bezug auf die wirtschaftliche Zusammenarbeit der beiden Länder sagte Duterte, dass sein Land über reichlich touristische, mineralische und landwirtschaftliche Ressourcen und China über einen riesigen lukrativen Markt verfüge. Laut Duterte genießen die zwei Staaten eine hohe Komplementarität und erhebliches Potenzial für weitere Zusammenarbeit. Sein Land wolle an den freundschaftlichen Beziehungen zu China festhalten und von dessen Erfolgen in Wirtschaft und Handel lernen, die vor allem in Zeiten der globalen Finanzkrise von Nutzen seien.

In Bezug auf das Südchinesische Meer sagte Duterte, dass er Verhandlungen gegenüber Konfrontation bevorzuge. „In den Krieg zu ziehen, ergibt keinen Sinn. Es ist sinnlos, um ein Gewässer zu kämpfen“, so Duterte. „Es ist besser zu reden, als sich zu bekriegen. Wir wollen über Freundschaft sprechen, wir wollen über Zusammenarbeit sprechen und vor allem wollen wir über Geschäfte sprechen. Krieg würde nirgendwohin führen.“

Duterte betonte des Weiteren seine ablehnende Haltung gegen die Versuche einiger gewisser Außenstehenden, sich in die Angelegenheiten im Südchinesischen Meer einzumischen. „Wir sind nicht daran interessiert, mit anderen Land zu reden. Ich will nur mit China sprechen“, so Duterte, der sich dazu bereiterklärte, eine gemeinsame Entwicklung der Gewässer mit China umzusetzen.

Zudem drückte der philippinische Präsident seine Dankbarkeit gegenüber der Volksrepublik aus, welche im Gegensatz zu einigen westlichen Ländern ihre Unterstützung für die philippinischen Anstrengungen im Kampf gegen illegale Drogen ausgeweitet habe, wie man auch an der Finanzierung eines Rehabilitationszentrums erkennen könne, welches bald eröffnen werde.

„Andere Länder wissen, dass wir knapp bei Kasse sind, [aber] anstatt uns zu helfen, kritisieren sie uns nur. China kritisiert nie. Es hilft uns im Stillen“, so Duterte, „das ist Teil der Aufrichtigkeit des Volkes“. Der philippinische Präsident äußerte auch seinen Wunsch, mit Manila auf den fahrenden Zug der von Beijing vorgeschlagen „Belt and Road“-Initiative aufzuspringen, da es seinem Land an Infrastruktur wie Eisenbahnen und Häfen mangle.

Er fügte hinzu, dass eine rasante Entwicklung für jedes Land ohne Eisenbahn schwer zu erreichen sei und dass er hoffe, dass China zinsgünstige Kredite anbieten könnte. „Es gibt so viele Dinge in meinem Land, die ich gerne umsetzen möchte, aber es mangelt an Grundkapital.“ Duterte hoffe, dass man einen gemeinsamen Wohlstand realisieren könne und China seine Unterstützung ausbauen werde. „Wir möchten [...] Teil der größeren Pläne Chinas für ganz Asien, insbesondere Südostasien, sein.“

Vor seiner Chinareise hat Duterte bekannt gegeben, er werde die Gelegenheit zum Dialog mit China nutzen, um das gegenseitige Verständnis und die bilaterale Partnerschaft zu verbessern. Er wolle zeigen, dass man zur Zusammenarbeit bereit sei, um dem Aufbau der Wirtschaft und des Landes zu helfen.

Es gebe rund zwei Millionen ethnische Chinesen, die in den Philippinen leben und arbeiten, merkte Duterte an. „Daher könnten wir um Hilfe für sie bitten, darum dass das chinesische Volk den chinesischen Menschen hier hilft, die Filipinos sind, aber auch Chinesen sind“, erklärte Duterte, dessen eigener Großvater ebenfalls Chinese gewesen sei. „China allein kann uns helfen“, so Duterte.

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