Chinas Staatspräsident Xi Jinping hat am Mittwoch die tschechische Hauptstadt Prag verlassen und damit seinen dreitätigen Staatsbesuch in der Tschechischen Republik beendet. Zuvor besuchte Xi unter Begleitung von seinem tschechischen Amtskollegen Milos Zeman die Strahow-Bibliothek, der ältesten Bibliothek in Prag.
China wird sich um einen Ausbau der chinesisch-tschechischen Wirtschafts- und Handelszusammenarbeit bemühen. Dies sagte Xi am selben Tag auf einer Konferenz für chinesisch-tschechische Wirtschafts- und Handelszusammenarbeit in Prag, an der auch Milos Zeman teilnahm.
In seiner Rede wies Xi darauf hin, trotz der Abschwächung des Weltwirtschaftswachstums sei das bilaterale Handelsvolumen zwischen China und Tschechien gestiegen. Die gegenseitigen Investitionen umfassten inzwischen die Bereiche Bauindustrie, Energie, Finanzen und Kultur. Er hoffe, dass ergebnisorientierte Kooperationen zwischen chinesischen und tschechischen Unternehmen weiter vorangetrieben werden könnten.
Xi Jinping fügte hinzu, die chinesische Wirtschaftsentwicklung sei in die Phase der neuen Normalität eingetreten. Im Rahmen der Seidenstraßen-Initiative könne Tschechien eine bedeutende Rolle spielen. Die Zusammenarbeit zwischen beiden Staaten weise ein großes Potenzial auf und werde zum Wohl beider Völker beitragen.
Nach seinem Besuch in Tschechien reist der chinesische Staatspräsident in die USA, wo er am vierten Gipfel für Atomsicherheit in Washington teilnimmt.
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