Chinas Ministerpräsident Li Keqiang hat am 5. März in seinem Tätigkeitsbericht erklärt, die „Internet + Regierungsdienstleistungen“ zu fördern und einen Datenverbund zwischen unterschiedlichen Regierungsbehörden zu schaffen, um die administrative Effizienz zu erhöhen.
Das Modell „Internet +“ verändert die Produktion, Arbeit und das Leben der Chinesen. Es hat auch den Arbeitsstil der Regierungsbehörden beeinflusst. Dank Datenverbund und Online-Transfer kann man nun einige administrative Dienstleistungen im Internet in Anspruch nehmen.
Das Modell „Internet + Regierungsdienstleistungen“ ist bereits in einigen Regierungen auf Provinz-, Stadt- und Bezirksebene realisiert worden. In der Stadt Yinchuan des Autonomen Gebiets Ningxia der Hui-Nationalität wurde ein Demonstrationszentrum namens „Smart Ningxia“ errichtet. Am 2. Februar hatte Ministerpräsident Li Keqiang das Zentrum besucht und betont, die Regierungsdienstleistungen durch das Modell „Internet +“ „klüger“ zu machen.

Chinas Ministerpräsident Li Keqiang besucht das Demonstrationszentrum am 2. Februar. (Bild: http://www.gov.cn/)
Chen Zhilie, Mitglied des Landeskomitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes und Vorstandsvorsitzender der EVOC Holding, erklärte, dass die Unternehmen durch das Internet, insbesondere den Datenverbund die Regeln und Formalitäten der Regierungsbehörden kennenlernen können und damit der Aufwand enorm reduziert wird.
Der ZTE-Vizepräsident Bao Zhongjun meinte, dass das Modell „Internet + Regierungsdienstleistungen“ zur Realisierung einer hocheffizienten und transparenten Verwaltung der Regierung beitragen kann. Das Konzept „Internet + Regierungsdienstleistungen“ im Tätigkeitsbericht von Ministerpräsident Li entspreche damit der Entwicklungstendenz.
Das Modell „Internet + Regierungsdienstleistungen“ bietet des Weiteren auch Geschäftsmöglichkeiten für Unternehmen. Es soll ein wichtiger Sektor werden, in dem Internetunternehmen durch Datenverarbeitung die Regierungsbehörden bei Regulierungstätigkeiten unterstützen können.
Zuviel Design kann tödlich sein
Von Partys, Messen und neuen Trends hält Arnd Christian Müller eher wenig. Viel wichtiger sind dem 46-jährigen Münchner Stiltreue und Einfachheit. Der Erfolg gibt ihm Recht. Sein Studio für Innenausbau und Architektur in Beijings Künstlerviertel Caochangdi gehört zu den Top 100 in China.
Seit den späten 1970er Jahren zieht Wang Fuchun als „Dieb“ durch Chinas Züge. Doch Wang ist nicht etwa ein Taschendieb, er ist seit vielen Jahren beim Staat angestellt und fotografiert in dessen Auftrag das Leben auf Chinas Streckennetz.