Die aktive Finanz- und Währungspolitik soll zum stabilen Wachstum beitragen. Wie der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang am Samstag ankündigte, solle das Haushaltsdefizit 2016 um drei Prozent auf 2,18 Billionen Yuan RMB erhöht werden. Außerdem sind 400 Milliarden Yuan Schulden der Lokalregierungen vorgesehen. Li Keqiang bezeichnete beide Quoten zu Bruttoinlandsprodukt (BIP) im internationalen Vergleich als relativ niedrig und sicher.
Durch mehr Defizit soll den Unternehmen die Steuerlast erleichtert werden. Neben Aufhebung verschiedener Gebühren und Abgaben ist darüber hinaus noch weitere Lockerung der Genehmigungsverfahren geplant.
In Bezug auf die Währungspolitik solle die Geldmenge M2 nach dem Plan um 13 Prozent wachsen, um die Liquidität zu gewährleisten und die Kapitalanschaffungskosten der Betriebe zu senken, so der chinesische Ministerpräsident vor dem Nationalen Volkskongress.
Zuviel Design kann tödlich sein
Von Partys, Messen und neuen Trends hält Arnd Christian Müller eher wenig. Viel wichtiger sind dem 46-jährigen Münchner Stiltreue und Einfachheit. Der Erfolg gibt ihm Recht. Sein Studio für Innenausbau und Architektur in Beijings Künstlerviertel Caochangdi gehört zu den Top 100 in China.
Seit den späten 1970er Jahren zieht Wang Fuchun als „Dieb“ durch Chinas Züge. Doch Wang ist nicht etwa ein Taschendieb, er ist seit vielen Jahren beim Staat angestellt und fotografiert in dessen Auftrag das Leben auf Chinas Streckennetz.