Durch intensiven Austausch mit dem Ausland soll China seine Position auf der Welt behaupten können. Wie der chinesische Premierminister Li Keqiang am Samstag vor Delegierten des Nationalen Volkskongresses in Beijing sagte, sollten dabei insbesondere die Seidenstraße-Initiative, internationale Freihandelsabkommen und die Kooperation bei der Auslagerung der überschüssigen Produktionskapazität forciert werden.
Hinsichtlich der globalen Konjunkturflaute und der starken Verluste im Export will China seine Handelsstruktur optimieren und mehr Freihandelszonen errichten. Nicht zuletzt solle der Zugang für Auslandsinvestitionen erleichtert werden, um China zum guten Standort für Investoren aufzubauen, so der Politiker.
Zuviel Design kann tödlich sein
Von Partys, Messen und neuen Trends hält Arnd Christian Müller eher wenig. Viel wichtiger sind dem 46-jährigen Münchner Stiltreue und Einfachheit. Der Erfolg gibt ihm Recht. Sein Studio für Innenausbau und Architektur in Beijings Künstlerviertel Caochangdi gehört zu den Top 100 in China.
Seit den späten 1970er Jahren zieht Wang Fuchun als „Dieb“ durch Chinas Züge. Doch Wang ist nicht etwa ein Taschendieb, er ist seit vielen Jahren beim Staat angestellt und fotografiert in dessen Auftrag das Leben auf Chinas Streckennetz.