Shanghai hat die südkoreanische Hauptstadt Seoul vom Thron der teuersten Städte für Expatriates in der Asien-Pazifik-Region gestoßen. Dies ergaben Auswertungen der neuen Lebenshaltungskostenstudie des Londoner Personalberaters ECA International.
Der Weltmarktführer im Bereich der Entwicklung und Implementierung von Lösungen für den globalen Einsatz von Fachkräften veranstaltet jedes Jahr eine Umfrage zu den weltweiten Lebenshaltungskosten. China dominiert mit elf Städten die Top-20 der Asien-Pazifik-Region. Auf dem zweiten und dritten Platz rangieren in diesem Jahr Beijing und Hongkong.
Auch im weltweiten Vergleich wird das Leben für ausländische Fachkräfte in China immer teurer. Allein sechs chinesische Metropolen sind laut Umfrage teurer als Städte in der Schweiz und Japan. ECA-Asien-Direktor Lee Quane macht den erstarkten RMB für diese Entwicklung hauptverantwortlich.
Die weltweit teuerste Adresse für ausländische Arbeitskräfte ist laut der aktuellen ECA-Umfrage Zürich.
Zuviel Design kann tödlich sein
Von Partys, Messen und neuen Trends hält Arnd Christian Müller eher wenig. Viel wichtiger sind dem 46-jährigen Münchner Stiltreue und Einfachheit. Der Erfolg gibt ihm Recht. Sein Studio für Innenausbau und Architektur in Beijings Künstlerviertel Caochangdi gehört zu den Top 100 in China.