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KFC startet Aktion gegen Online-Gerüchte

(German.people.cn)
Dienstag, 02. Juni 2015
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Gegen Kentucky Fried Chicken halten sich im chinesischen Internet hartnäckige Gerüchte. Nun holt die Hähnchen-Fastfood-Kette zum Gegenschlag aus und verklagt zehn öffentliche WeChat-Konten auf Rufschädigung.

Ein Gerücht, das in Chinas sozialen Medien wie Sina Weibo und WeChat seit Längerem kursiert, ist, dass KFC-Restaurants Hähnchen verarbeiten, die sechs Flügel und acht Beine haben. Diese aufgrund von zu viel Medikamentenzugabe mutierten „Schreckenshähnchen“ würden die Gesundheit gefährden. Es kursieren sogar Bilder von entarteten Mast-Hühnchen im Netz.

Um sein Markenimage zu schützen und sich gegen die Gerüchte zu wehren, hat KFC nun Klage gegen zehn WeChat-Konten erhoben, bei der es finanzielle Entschädigung im Wert von 3,5 Millionen Yuan (516.250 Euro) fordert. Das Volksgericht des Bezirks Xuhui in Shanghai hat die Klage bereits am 26. Mai angenommen.

Qu Cuirong, die Präsidentin von KFC, sagte: „Bis April haben wir über 4000 Gerüchte-Seiten auf WeChat gefunden. 130 dieser Seiten verzeichnen mehr als 100.000 Klicks. Derartige Gerüchte führen nicht nur die Verbraucher in die Irre, sie schaden auch unserem Markenimage.“

In den letzten Jahren gab es zahlreiche Gerüchte über die Lebensmittelsicherheit, die hauptsächlich online verbreitet worden sind. Diesbezügliche Behauptungen versetzen die Verbraucher immer wieder in Panik und wirken sich stark auf die jeweiligen Unternehmen aus. Im Jahr 2013 hat die Drug Administration zwölf solcher Lebensmittelsicherheitsprobleme untersucht, die die Bevölkerung aufmerksam im Netz verfolgte. In acht der Fälle handelte es sich um bloße Gerüchte.

KFC hat für die Zukunft noch eine Reihe weiterer Folgemaßnahmen zur Bekämpfung von Verleumdungen angekündigt. 

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