Gestern Dienstag haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin gemeinsam den diesjährigen Heinz-Maier-Leibnitz-Preis verliehen. Unter den zehn Preisträgern ist auch die 30-jährige chinesische Doktorin Zhu Xiaoxiang.
Der Heinz-Maier-Leibnitz-Preis wurde 1977 von der DFG ins Leben gerufen. Er ist nach dem ehemaligen DFG-Präsidenten und berühmten Atomphysiker Heinz Maier-Leibnitz benannt. Der Preis wird jedes Jahr an bereits promovierte junge Forscherinnen und Forscher in Anerkennung ihrer herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und als Anreiz für ihre weiteren Forschungsarbeiten verliehen.
Zhu Xiaoxiang doziert an der Technischen Universität München und leitet die Arbeitsgruppe Signalanalyse am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Den Heinz-Maier-Leibnitz-Preis hat sie für ihre Leistungen im Bereich der Fernerkundung erhalten.
Der Heinz-Maier-Leibnitz-Preis gilt nach dem Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis der DFG und dem Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten als drittwichtigster Wissenschaftspreis in Deutschland.
(Foto/Zhang Fan, Xinhuanet)
![]() |