Wegen Gefechten zwischen Regierungstruppen und Rebellen sind zahlreiche Menschen aus dem Norden Myanmars nach China geflohen. Die chinesische Regierung hofft, dass der Konflikt rasch und friedlich gelöst werden kann.

Hua Chunying, die Sprecherin des Außenministeriums, hat am Dienstag bestätigt, dass zahlreiche Menschen aus Myanmar aus Sicherheitsgründen die Grenze nach China überquert und in die Provinz Yunnan geflohen sind. Die Flüchtlinge seien bereits untergebracht worden. Die Situation im Norden von Myanmar habe direkten Einfluss auf die Stabilität im chinesisch-myanmarischen Grenzgebiet, so Hua weiter. China hoffe, dass die myanmarische Regierung und die Myanmar National Democratic Alliance Army (MNDAA) das Feuer einstellen und ihren Konflikt friedlich lösen können.
Im Gebiet Kokang an der Grenze zu China ist es zu mehreren Zusammenstößen zwischen Regierungstruppen und Kräften der MNDAA gekommen. Die Regierung versucht jetzt, die bewaffneten Rebellen auszuschalten.
Ein musikalischer Dialog zwischen China und den AlpenAlpenländische Zither trifft chinesische Guzheng. Das chinesisch-deutsche Musikerduo Xu Fengxia und Georg Glasl hat die beiden Volksinstrumente auf ihrem Konzert beim Beijing Modern Music Festival miteinander in Dialog treten lassen und dabei etwas ganz Neues geschaffen.