Hoh Xil gehört zu den höchstgelegenen und artenreichsten Naturschutzgebieten Chinas. Zum Schutz ihrer einzigartigen Flora und Fauna soll die entlegene Region ins UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen werden.
Die Region Hoh Xil im Nordwesten des Qinghai-Tibet-Plateau gehört zum Verwaltungsbereich der Provinz Qinghai. Wegen seiner Artenvielfalt wird Hoh Xil auch als „Genbank der Wildtiere auf dem Hochplateau“ bezeichnet. Im Jahr 1995 wurde in dieser Region zum Schutz der Tibetischen Antilope ein Naturschutzgebiet mit einer Gesamtfläche von 45.000 Quadratkilometern eingerichtet.
„Das Bewerbungsverfahren für die Aufnahme des Naturschutzgebiets in die Liste des UNESCO-Weltnaturerbes hat Ende letzten Jahres begonnen. Die Provinz Qinghai wird sich bemühen, alle Vorbereitungen vor der Abstimmung durch das Welterbe-Komitee im Jahr 2017 zu treffen“, sagte ein zuständiger hoher Beamte der Provinz. Mit der Bewerbung um Aufnahme ins Weltnaturerbe will die Region Hoh Xil weltweit mehr Menschen auf ihre ökologische Wichtigkeit aufmerksam machen.
Ein musikalischer Dialog zwischen China und den AlpenAlpenländische Zither trifft chinesische Guzheng. Das chinesisch-deutsche Musikerduo Xu Fengxia und Georg Glasl hat die beiden Volksinstrumente auf ihrem Konzert beim Beijing Modern Music Festival miteinander in Dialog treten lassen und dabei etwas ganz Neues geschaffen.