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China-ASEAN-Kooperation soll intensiviert werden

(German.china.org.cn)

Mittwoch, 15. September 2021

  

China und der Verband Südostasiatischer Nationen (ASEAN) sind gut aufgestellt für eine intensivere Handels- und Wirtschaftskooperation, die dem regionalen und weltweiten Wirtschaftsaufschwung Wachstumsimpulse verleihen und den Freihandel und Multilateralismus stärken werden, sagten Experten und Wirtschaftsführer am Sonntag.

An der 18. „China-ASEAN Expo“ und dem „China-ASEAN Business and Investment Summit“ nahmen nicht nur zahlreiche Unternehmen aus den ASEAN-Mitgliedsländern teil, sondern auch aus rund 30 anderen Volkswirtschaften der Neuen Seidenstraßen-Initiative, darunter Polen, Russland, Frankreich und Spanien.

Die Veranstaltung, die am Freitag in Nanning in der autonomen Region Guangxi begann, endet am Montag.

„Die kontinuierliche Stärkung der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zwischen China und den ASEAN wird das Wachstumspotenzial der Region weiter erschließen und der taumelnden Weltwirtschaft neue Impulse verleihen, während gleichzeitig der Multilateralismus und der Freihandel aufrechterhalten werden“, sagte Tu Xinquan, Dekan des Instituts für WTO-Studien an der „University of International Business and Economics (UIBE)“ in Beijing. „Diese Zusammenarbeit basiert auf institutionellen Vereinbarungen wie bilateralen und multilateralen Freihandelsabkommen, die das Vertrauen beider Seiten in den Freihandel und den Multilateralismus widerspiegeln."

Tu fügte hinzu, dass die Welt in den letzten Jahrzehnten Zeuge fruchtbarer Errungenschaften in der wirtschaftlichen und handelspolitischen Zusammenarbeit beider Seiten geworden sei.

China und die ASEAN-Staaten sind im vergangenen Jahr zu den größten Handelspartnern des jeweils anderen geworden, und ihr bilateraler Handel ist in den ersten acht Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr um 33,3 Prozent auf 468,1 Milliarden Euro gestiegen, was 14,5 Prozent des gesamten chinesischen Außenhandels in diesem Zeitraum ausmachte, wie aus Daten des chinesischen Zolls hervorgeht.

„Da die Welt immer noch mit der Pandemie konfrontiert ist, ist es wichtig, dass die Länder zusammenarbeiten, die Krise gemeinsam bewältigen und nach gemeinsamen Entwicklungswegen suchen, anstatt sich in Protektionismus und Isolation zu verfangen“, sagte Zhou Mi, leitender Forscher an der Chinesischen Akademie für internationalen Handel und wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Laut Zhang Jianping, Generaldirektor des Zentrums für Regionale Wirtschaftskooperation an besagter Akademie, habe sich die wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit zwischen China und den ASEAN-Staaten ständig weiterentwickelt. So sei eine Erleichterung und Liberalisierung von Handel und Investitionen erreicht worden, die zu neuen Höchstständen im bilateralen Handel und bei den Investitionen geführt habe und weiterhin führen werde.

Die „Regionale Umfassende Wirtschaftspartnerschaft (RCEP)“, die Ende letzten Jahres von 15 Ländern – darunter China und alle 10 ASEAN-Mitglieder – unterzeichnet wurde, sei ebenfalls ein wichtiger Schritt für die regionale Wirtschaftsintegration und den Multilateralismus gewesen, der den freien Fluss von Produktionsfaktoren in der Region beschleunigen werde, sagte Tu Xinquan von der UIBE. Hierdurch könnten der Welthandel und die Investitionen weltweit gestärkt werden. 

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