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Autos „Made in China“ erobern europäischen Markt

(CRI)

Mittwoch, 18. November 2020

  

Seitdem die COVID-19-Pandemie in China unter Kontrolle gebracht wurde, hat Chinas Automobilindustrie mit der vollständigen Wiederaufnahme von Arbeit und Produktion auch ihre Aktivitäten auf ausländischen Märkten verstärkt.

Etwa 7.000 Autos, die in der gerade einmal zwei Jahre alten chinesischen Tesla Giga-Fabrik in Shanghai produziert wurden, haben die Metropole vor kurzem verlassen und werden voraussichtlich in einem Monat im belgischen Hafen Zeebrügge eintreffen, bevor sie in Deutschland, Frankreich, Italien und anderen Ländern verkauft werden.

Song Gang, Teslas Fertigungsdirektor am Standort Shanghai, erklärt: „Nachdem die Produktionskapazität der Shanghaier Fabrik gestiegen ist, können wir nicht nur die Bedürfnisse der chinesischen Verbraucher befriedigen, sondern unsere hochwertigen Produkte auch zu europäischen Kunden bringen. Es ist das erste Mal, dass wir versuchen, unsere Produkte nach Europa zu exportieren. Es legt eine sehr solide Grundlage für unsere zukünftigen Exporte.“

Branchenkenner Zhang Xiang erklärt, dank der effektiven Prävention und Kontrolle von COVID-19 habe sich die Produktionskapazität der chinesischen Fabrik schnell erholt. Die reibungslose Lieferkette in China habe die Qualität garantiert und gleichzeitig die Herstellungskosten gesenkt.

Statistiken des chinesischen PKW-Verbandes zufolge wurden in der ersten Hälfte von 2020 etwa 313.000 mit neuen Energien angetriebene Fahrzeuge in China verkauft, was einem Rückgang von 44,0 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Im Vergleich dazu ist der Absatz solcher Fahrzeuge in den ersten sechs Monaten des Jahres in Europa im Jahresvergleich um 52 Prozent auf 403.000 gestiegen. Europa könnte China damit überholen und zum weltweit größten Markt für mit neuen Energien angetriebene Fahrzeuge werden.

Der chinesische Automobilhersteller SAIC Motor hat in den ersten neun Monaten des Jahres insgesamt 221.000 Autos ins Ausland exportiert, was einem Anstieg von nahezu 25 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum entspricht. 20.000 der in Europa abgesetzten Autos gehörten zur Marke MG, etwa die Hälfte davon waren mit neuen Energien angetriebene Fahrzeuge. Am 20. Oktober trat das riesige RoRo-Schiff „Anji Phoenix“, das etwa 1.800 mit neuen Energien betriebene Fahrzeuge von SAIC befördert, seine Jungfernfahrt vom Shanghaier Hafen nach Europa an. Zhao Aimin, stellvertretender Präsident der SAIC Motor International Corporation, sagt: „Diese Route dient nicht nur SAIC, sondern auch dem ‚Austritt‘ unabhängiger chinesischer Marken.“

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