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RCEP als Starthilfe: Umfassende Investitionsabkommen zwischen China und der EU nun auch in Sichtweite

(CRI)

Dienstag, 17. November 2020

  

Das umfassende Investitionsabkommen zwischen China und der EU sollte bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Dies ist das Ziel, das sich die Staatsoberhäupter und Regierungschefs Chinas und der EU bei ihrem Treffen im September gesetzt haben. Da in diesem Jahr noch mehr als 40 Tage verbleiben, bemühen sich die Verhandlungsteams beider Seiten mit allen Kräften. Medienberichten zufolge haben beide Seiten vor kurzem damit begonnen, den Text und die Liste zu besprechen. Das neu unterzeichnete Abkommen über „Regionale umfassende Wirtschaftspartnerschaft“ (RCEP) wird den Verhandlungen zweifellos zusätzlichen Schwung verleihen.

Die RCEP unterscheidet sich ihrem Wesen nach von dem umfassenden Investitionsabkommen zwischen China und der EU. Die RCEP konzentriert sich auf den Freihandel in der asiatisch-pazifischen Region, während das andere Abkommen den offenen Marktzugang zwischen China und Europa betont. Beide können jedoch erhebliche Vorteile für die Weltwirtschaft bringen, was in einer Zeit, in der sich die COVID-19-Epidemie weiter ausbreitet und die wirtschaftliche Globalisierung auf historische Rückschläge stößt, besonders wertvoll ist. Sie haben auch hervorgehoben, dass die Menschheit nur durch das Festhalten am Konzept des gemeinsamen Schicksals die Welt in eine bessere Zukunft führen kann.

Mit der Unterzeichnung des RCEP ist die größte Freihandelszone der Welt entstanden. Ihre Gesamtbevölkerung und ihre wirtschaftliche Ausdehnung machen etwa 30 Prozent der Weltbevölkerung bzw. des weltweiten Wirtschaftsumfangs aus. Vor nicht allzu langer Zeit stellte die US-Denkfabrik Brookings Institution ein Modell zur Vorhersage auf. Laut ihrer Prognose würde die Weltwirtschaft zusätzlich um etwa 209 Milliarden Dollar pro Jahr wachsen, wenn das RCEP wie geplant umgesetzt werden könnte.

Die Ergebnisse des RCEP kommen nicht nur den 15 Volkswirtschaften der Vertragsparteien zugute, sondern auch dem Rest der Welt, der enge Wirtschafts- und Handelsbeziehungen mit der Region unterhält. Die Berechnung von Brookings zeigt, dass Chinas Importwachstumsrate um 17,12 Prozent steigen werde, wenn das RCEP die Handelsliberalisierung in allen Sektoren mit Ausnahme der Landwirtschaft verwirkliche. Deshalb veröffentlichte das Handelsblatt am Sonntag einen Kommentar mit dem Titel „Europa darf in Asien nicht zum Außenseiter werden“, in dem darauf hingewiesen wird, dass RCEP vor dem Hintergrund der Entwicklung der Weltwirtschaft hin zu „isolierten Inseln“ sicherlich den schlafenden Westen aufwecken werde.

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