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27 Personen für illegalen Eintritt in Naturschutzgebiet Hoh Xil bestraft

(German.china.org.cn)

Dienstag, 26. November 2019

  

27 Chinesen sind Anfang November für ihren illegalen Eintritt in das Naturschutzgebiet Hoh Xil mit einer Geldstrafe in Höhe von 135.000 Yuan RMB (etwa 17.365 Euro) belegt worden.

Hoh Xil liegt im Nordwesten der Qinghai-Tibet-Hochebene, in den Gebirgen Tanggula und Kunlun in der Provinz Qinghai. Das Naturschutzgebiet ist eines der größten Naturschutzgebiete Chinas und ein Paradies für seltene und wertvolle Wildtiere wie Tibet-Antilope, wilde Yaks und Tibet-Wildesel. Mit einer Höhe von 5.000 Metern über dem Meeresspiegel, kaltem Wetter und dünner Luft ist Hoh Xil außerdem das größte von Menschen unbewohnte Gebiet in China. Um die Umwelt und die wilden Tiere zu schützen, ist der ungenehmigte Eintritt in das Naturschutzgebiet seit 2015 durch eine Erklärung der lokalen Polizeibehörde verboten.

Am 1. November wurde die Polizeibehörde von Hoh Xil jedoch informiert, dass eine Gruppe von 27 Leuten mit ihren Autos illegal in das Gebiet gefahren sei. Die Polizisten nahmen sofort die Verfolgung auf und konnten die Gruppe drei Tage später stellen. Den Ermittlungen zufolge handelt es sich bei den 27 Personen um Fans von querfeldein Touren, die durch Hoh Xil reisen und dort ein Abenteuer erleben wollten. Sie wurden über ihr Vergehen aufgeklärt, verwarnt und jeweils mit einer Geldstrafe von 5.000 Yuan RMB (rund 640 Euro) belegt.

Hoh Xil wurde im Jahr 2017 in die Weltnaturerbe-Liste der UNESCO aufgenommen und ist damit das 51. Weltnaturerbe in China. Die Umwelt in dem Naturschutzgebiet, das auch als „verbotene Zone für Menschen“ bezeichnet wird, ist extrem empfindlich. Sobald Spuren von Autos und Menschen in der Wüste von Hoh Xil hinterlassen werden, dauert es sehr lang, bis die Umwelt wiederhergestellt ist. Die Schädigung und Verschmutzung der Umwelt führt zu einer fast unumkehrbaren Wüstenbildung. Gleichzeitig ist der Eintritt in das Gebiet für den Menschen gefährlich, da er unter anderem mit Sauerstoffmangel, Eiseskälte und der Gefahr konfrontiert ist, sich zu verlaufen. Aus diesem Grund haben die chinesischen Naturschutzgebiete Hoh Xil, Altun und Changthang im Jahr 2017 eine gemeinsame Erklärung über ein Eintrittsverbot aller Einrichtungen und Privatpersonen veröffentlicht. Personen, die die Naturschutzgebiete dennoch illegal betreten, müssen mit Strafen rechnen.

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