Das chinesische Unternehmen Advanced Technology & Materials (AT&M) darf den sächsischen Flugzeugzulieferer Cotesa übernehmen. Nach monatelanger Prüfung hat das deutsche Bundeswirtschaftsministerium den Erwerb freigegeben. Das erklärte Cotesa-Chef Jörg Hüsken gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
Die Verträge waren bereits Anfang September vergangenen Jahres unterschrieben worden. Kurz vor dem Jahreswechsel wurde bekannt, dass das Wirtschaftsministerium die Transaktion unter die Lupe nehmen würde. Mit der Freigabe geht eine monatelange Hängepartie für die Unternehmensführung und Belegschaft zu Ende.
Cotesa wurde 2002 gegründet und produziert mit seinen rund 750 Mitarbeitern hochwertige Faserverbundteile. Die Komponenten finden in der Autoindustrie, vor allem aber auch im Flugzeugbau Verwendung.
Silvia Kettelhut: Wir können voneinander lernen und zu einem guten Mittelweg kommenAls promovierte Sinologin hat sich Silvia Kettelhut intensiv mit der modernen chinesischen Literatur beschäftigt. Sie hat Lao She und etliche chinesische Schriftstellerinnen und Schriftsteller ins Deutsche übersetzt.
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