Die Stadt Hangzhou im Osten Chinas plant die Errichtung eines staatlichen Forschungs- und Züchtungszentrums für Riesenpandas, berichtet der Hangzhou Safari Park.
Am Samstag unterschrieb der Park eine Übereinkunft mit dem chinesischen Bewahrungs- und Forschungszentrum für Riesenpandas bezüglich des Züchtungsprojektes.
Die Erbauung des Zentrums, welches eine Fläche von sechs Hektar einnehmen wird, soll laut Plan noch in diesem Jahr beginnen und im Jahr 2022 fertig gestellt werden.
Zurzeit leben vier Riesenpandas in Hangzhou, zwei im Zoo Hangzhou und zwei im Hangzhou Safari Park. Dem Projektplan zufolge sollen weitere 20 Riesenpandas bis 2022 nach Hangzhou gebracht werden.
Li Desheng, eine Experte des Bewahrung -und Forschungszentrum für Riesenpandas, erklärt, dass es landesweit viele Zoos mit Riesenpandas gäbe, doch nur einige Forschung -und Züchtungszentren.
Das Zentrum wird zudem Wildleben-Trainings für Riesenpanda durchführen.
Riesenpanda sind eine der am meist bedrohten Tierarten der Welt und leben vor allem im nördlichen Gebirge der Sichuan Provinz und auch in den südlichen Provinzen Gansu und Shaanxi.
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