Bald ist es wieder soweit, ganz China fährt fürs Neujahrsfest nach Hause. Gewerkschaften wollen in diesem Jahr mit den Behörden zusammenarbeiten, damit Wanderarbeiter aus den Städten sicher in die Heimat kommen.

Laut All-Chinesischem Gewerkschaftsverband soll dieses Jahr gewährleistet werden, dass Wanderarbeiter zum Neujahrsfest sicher zurück in die Heimat kommen.
Gewerkschaften wollen landesweit mit Behörden zusammenarbeiten und Wanderarbeitern auf ihrer Heimreise zur Seite stehen, insbesondere in West- und Zentralchina, wo besonders viele Wanderarbeiter herkommen, erklärt Su Bin, Leiter der Rechtsschutzabteilung.
„Wenn nötig, helfen wir beim Ticketkauf und auf Autobahnen stehen wir für diejenigen bereit, die mit dem Motorrad nach Hause fahren.”
Außerdem werde man kostenlose berufliche Weiterbildungen und Seminare zum Thema Firmengründung anbieten, um „zielgerichtet Armut zu bekämpfen” und den Wiedereintritt in den Arbeitsmarkt nach dem Neujahrsfest zu erleichtern.
„Wenn wir Wanderarbeiter zur Firmengründung in ihrer Heimat motivieren, können wir die Entwicklung in Zentral- und Westchina vorantreiben. Allerdings müssen wir mit den Maßnahmen vorsichtig sein.”
Eine Firmengründung sei mit Risiken verbunden, Rückschläge können wirtschaftliche Verluste bringen und auch das Vertrauen in die gegründete Firma erschüttern, erklärt Su.
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