
Der chinesische Präsident Xi Jinping ist am Dienstag zu einem Staatsbesuch in der Bundesrepublik Deutschland in Berlin eingetroffen.
Xi verwies am Flughafen darauf hin, seit der Aufnahme diplomatischer Beziehungen vor 45 Jahren hätten China und Deutschland auf der Grundlage der Gleichberechtigung, des gegenseitigen Respekts und des gemeinsamen Nutzens die pragmatische Zusammenarbeit in allen Bereichen vertieft und die bilateralen Beziehungen auf eine neue Stufe gefördert. Die gute Kooperation auf verschiedenen Gebieten habe beiden Völkern tatsächliche Vorteile gebracht und bei der Förderung der Zusammenarbeit zwischen China und Europa sowie zwischen Asien und Europa eine vorbildliche Rolle gespielt. Als beide wichtige Volkswirtschaften hätten China und Deutschland nicht nur gemeinsame Interessen, sondern auch die Verantwortung, zu Frieden und Stabilität in der Welt beizutragen.
Ferner brachte Xi Jinping seine Hoffnung zum Ausdruck, dass er zusammen mit deutschen Spitzenpolitikern der umfassenden strategischen Partnerschaft neue Ziele setzen und die bilateralen Beziehungen vorantreiben wolle. Gemeinsam mit der deutschen Seite wolle er zudem auf dem G20-Gipfel ein positives Signal der Öffnung, Zusammenarbeit und des gemeinsamen Nutzens senden, um dem Wachstum der Weltwirtschaft neue Impulse zu geben, so Chinas Staatspräsident weiter.
Helga Zepp-Larouche: Chance für eine Überwindung der GeopolitikDie Gründerin und Vorsitzende des Schiller-Instituts bewertet die „Belt and Road“ in einem Interview mit People’s Daily Online als aktuell weltweit wichtigste strategische Initiative, über welche die meisten Menschen im „Westen“ viel zu wenig erfahren.
Im September dieses Jahres wird in Deutschland die Bundestagswahl stattfinden. Merkel (Spitzenkandidatin der Unionspartei) oder Schulz (Spitzenkandidat der SPD), wer wird der nächste Regierungschef? Lasst uns gemeinsam eine deutschsprachige Debatte unter vier chinesischen Germanistikstudenten anschauen!