Am Morgen des 24. August ereignete sich um 3.36 Uhr Ortszeit in Perugia, einer Stadt in Mittelitalien, ein Erdbeben der Stärke 6,0 auf der Richterskala. Selbst in der Hauptstadt Rom, etwa 100 Kilometer von Perugia entfernt, konnten noch Erschütterungen durch das Beben gespürt werden. Das Epizentrum lag in Norcia der Provinz Perugia. Der Erdbebenherd reichte 4,2 Kilometer. Vorerst wird es wahrscheinlich noch zu Nachbeben im Erdbebengebiet kommen.
Italiens Regierungschef Matteo Renzi informierte am 24. August auf einer Pressekonferenz im Erdbebengebiet die Öffentlichkeit darüber, dass das Erdbeben in der Provinz Rieti mindestens 120 Menschenleben gekostet hat. Laut Berichten der Nachrichtenagentur Agenzia Nazionale Stampa Associata wurde die Stadt Amatrice am schwersten vom Beben getroffen und zählte 64 Todesopfer. Das Ministerium des Zivilschutzes gab bekannt, dass die Zahl der Opfer noch weiter zu steigen drohe.
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