Die chinesische Hauptstadt könnte unter Umständen in diesem Jahr mit 300.000 Neugeborenen einen Babyboom erleben – das wären 20 Prozent mehr Geburten als noch im Jahr des Schafes, berichtete chinanews.com am Donnerstag.
Der Boom wird erwartet, da das Jahr des Affen als besonders verheißungsvoll gilt – und auch infolge der Abschaffung der Ein-Kind-Politik, sagte Gao Xiaojun, ein Mitglied der Beijinger Stadtkommission für Gesundheit und Familienplanung, am Donnerstag.
Bis zum Ende des Jahres 2015 wurden bei der Stadt Beijing bereits 62.000 Anträge für ein zweites Kind eingereicht, und rund 20.000 Paare haben, seit die Ein-Kind-Politik am 21. Februar 2014 gelockert wurde, bereits ein zweites Kind bekommen.
Die Anzahl der weiblichen Einwohner Beijings, die im gebärfähigen Alter sind, ist um knapp 2,4 Millionen gestiegen.
Die meisten der Abteilungen für Geburtshilfe in Beijinger Krankenhäusern sind für das Jahr des Affen bereits ausgebucht.
Gao sagte, dass die Abteilungen der Kliniken unter großem Druck stünden und dass die Stadt ein besseres Anmeldesystem implementieren sollten, um werdenden Müttern besser zu dienen.
China hatte seine Ein-Kind-Politik 2015 aufgegeben und erlaubt nun jeder Familie, zwei Kinder zu haben.
Im chinesischen Volk war früher der Glaube weit verbreitet, dass Babys, die im Jahr des Affen geboren werden, besonders intelligent und zuversichtlich sind. Der Affe ist wohl deshalb so beliebt, weil er "süß" ist und in vielerlei Hinsicht an den Menschen erinnert. Kein Wunder also, dass sich dieser Volksglaube bis heute gehalten hat.
Auf der anderen Seite gilt das Jahr des Schafes als ein unglückliches Jahr – jene, die in diesem Jahr geboren werden, sollen angeblich ein besonders glückloses Leben haben.
Zuviel Design kann tödlich sein
Von Partys, Messen und neuen Trends hält Arnd Christian Müller eher wenig. Viel wichtiger sind dem 46-jährigen Münchner Stiltreue und Einfachheit. Der Erfolg gibt ihm Recht. Sein Studio für Innenausbau und Architektur in Beijings Künstlerviertel Caochangdi gehört zu den Top 100 in China.
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