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China will nicht die internationale wirtschaftliche Ordnung ändern

(CRI)
Montag, 23. November 2015
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Am 15. und 16. November findet der zehnte G20-Gipfel in der türkischen Küstenstadt Antalya statt. Dabei wird der chinesische Staatspräsident Xi Jinping Chinas Ansichten über die Weltökonomie erläutern. Im Vorfeld des Gipfels hat unser Deutschland-Korrespondent Zheng An Prof. Gu Xuewu von der Universität Bonn interviewt.

Im Mittelpunkt des diesjährigen G20-Gipfels steht die „Gemeinsame Aktion zur Verwirklichung eines inklusiven, besonnenen Wachstums". China hat die Seidenstraßen-Initiative ins Leben gerufen und jetzt gemeinsam mit über 50 Ländern weltweit die Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) errichtet. Gleichzeitig wird der Prozess der Internationalisierung der chinesischen Landeswährung RMB beschleunigt. Alle diese Aktionen der Volksrepublik werden von einigen westlichen Medien so erklärt, dass China die internationale wirtschaftliche Ordnung verändern will. Dazu meinte Prof. Gu Xuewu, in der internationalen wirtschaftlichen Ordnung spielten die USA nach wie vor eine leitende Rolle.

„Die jetzige internationale wirtschaftliche Ordnung wird nach wie vor von den USA geleitet. Das wirtschaftliche System basiert auf dem US-Dollar. Von den gegenwärtigen Statistiken und Daten her betrachtet sind die AIIB und die RMB-Internationalisierung nur eine effektive Ergänzung für die internationale wirtschaftliche Ordnung. Allerdings gibt es durch sie beträchtliche Auswirkungen, und zwar eine beschleunigte De-Amerikanisierung der internationalen wirtschaftlichen Ordnung. Alle Maßnahmen, darunter die AIIB und die Umsetzung der Seidenstraßen-Initiative, besonders die Aufnahme des RMB in den Währungskorb für das Sonderziehungsrecht, werden einige Faktoren des auf dem US-Dollar basierenden internationalen wirtschaftlichen Systems mildern. Allerdings wird das System an sich nicht verändert".

Gleichzeitig ist Prof. Gu Xuewu der Ansicht, die von den USA geleitete Transpazifische Freihandelsvereinbarung und die Transatlantische Freihandelsvereinbarung zielen nicht darauf ab, China einzudämmen. Sie stärken lediglich die USA in der internationalen Wirtschaft bei der Konkurrenz mit China.

Zur geplanten Rede von Staatspräsident Xi Jinping auf dem G-20-Gipfel erklärte Prof. Gu Xuewu, mit seinen Initiativen wolle China dazu beitragen, die Reformen der internationalen ökonomischen Ordnung zu fördern. So könnte sie sich auch für nichtwestliche Länder günstig orientieren und entwickeln.

„Xi Jinping hat gesagt, dass durch die AIIB, die Seidenstraßen-Initiative und die RMB-Internationalisierung die Reformen der internationalen wirtschaftlichen Ordnung beschleunigt werden soll. China will für die Reformen neue Impulse geben. China hat kein klares Ziel zur Veränderung der globalen ökonomischen Ordnung. Ganz im Gegenteil wird China die betreffenden Reformen vorantreiben, damit die Ordnung sich nach einer Orientierung entwickeln wird, die günstiger für nichtwestliche Länder ist".

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