Chinas Tsinghua Unigroup wird in den kommenden fünf Jahren voraussichtlich 300 Milliarden Yuan, oder knapp 44 Milliarden Euro, in die Chip-Industrie investieren. Die Investition hat das Ziel, der Tsinghua Unigroup dazu zu verhelfen, der weltweit drittgrößte Chip-Hersteller zu werden.
Das von der Tsinghua-Universität kontrollierte Unternehmen ist in Gesprächen mit einem US-basierten Unternehmen, das in die Chip-Industrie involviert ist. Die geplante Investition ist fast so hoch wie Intel's Einnahmen aus Chips vergangenes Jahr. Der Deal wird bereits Ende dieses Monats abgeschlossen werden.
Exklusivinterview mit Michael Clauss (Zweisprachiges Video)
Der deutsche Botschafter in China Michael Clauss äußert sich über aktuelle Themen, die von den Chinesen aufmerksam verfolgt werden. Dazu gehören die möglichen Synergien zwischen den Konzepten „Industrie 4,0“ und „Made in China 2025“, die Flüchtlingskrise in Europa, der Abgas-Skandal von VW und die Visaerleichterung.