06-10-2026
Das chinesische Handelsministerium hat sich zur Handelsministerkonferenz der Gruppe der 20 (G20) geäußert.
Der Sprecher des chinesischen Handelsministeriums erklärte am Sonntag, die Mitglieder hätten sich über die vom Vorsitz USA vorgelegten Themen ausgetauscht, darunter die Ablehnung der Nutzung von Nahrungsmitteln als Waffe, den Umgang mit Überkapazitäten, die Beseitigung von Zwangsarbeit und die Anpassung des Meistbegünstigungsprinzips. Sie hätten zu Ernährungsthemen eine gemeinsame Erklärung erzielt, zu den übrigen Themen sei kein Ergebnispapier zustande gekommen.
Der chinesische Ministeriumssprecher sagte weiter, während der Konferenz habe die chinesische Seite stets eine offene und kooperative Haltung eingenommen und sich konstruktiv an den Diskussionen zu allen Themen beteiligt. Gleichzeitig habe China entschlossen seine eigenen Interessen sowie die gemeinsamen Interessen der Entwicklungsländer gewahrt sowie sich um die Förderung von Einheit und Zusammenarbeit innerhalb der G20 bemüht.
Mit Blick auf den bevorstehenden G20-Gipfel in Miami betonte der Sprecher, China sei bereit, gemeinsam mit dem Vorsitz führenden Land und allen Mitgliedern daran zu arbeiten, positive und pragmatische wirtschafts- und handelspolitische Ergebnisse zu erzielen.
Die G20-Handelsministerkonferenz hatte am Mittwoch und Donnerstag in Milwaukee im US-Bundesstaat Wisconsin stattgefunden.