21-09-2026
China lehnt einseitige Sanktionen, denen die Genehmigung der Vereinten Nationen und eine völkerrechtliche Grundlage fehlen, sowie „Sekundärsanktionen“, die sich gegen Drittländer richten, entschieden ab. Dies erklärte ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums am Samstag zu einer Frage zur Unterzeichnung des „Lindsey O. Graham Sanctioning Russia and Iran Act of 2026“ durch die Vereinigten Staaten am Freitag.
Das US-Gesetz verschärft die Sanktionen gegen Russland, erweitert die Sanktionen im Zusammenhang mit dem Iran und genehmigt Zölle von bis zu 100 Prozent für bestimmte Drittländer, die russisches Öl oder Erdgas importieren.
Das chinesische Handelsministerium erklärte dazu, China pflege normale wirtschaftliche und handelspolitische Zusammenarbeit mit Ländern auf der ganzen Welt auf der Grundlage von Gleichberechtigung und gegenseitigem Nutzen. Diese Kooperation richte sich nicht gegen Dritte und unterliege keiner Einmischung oder Nötigung durch Dritte.
China werde die weiteren Maßnahmen der USA genau verfolgen und behalte sich das Recht vor, alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um seine nationale Souveränität und seine Entwicklungsinteressen sowie die legitimen Rechte und Interessen chinesischer Unternehmen entschlossen zu schützen.