08-09-2026
Ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums hat am Montag das vorläufige Ergebnis der Anti-Dumping-Untersuchung von importiertem Dichlordihydridosilan aus Japan erläutert.
Der Sprecher erklärte, das chinesische Handelsministerium habe auf Antrag der heimischen Industrie am 7. Januar 2026 eine Anti-Dumping-Untersuchung gegen importiertes Dichlordihydridosilan aus Japan eingeleitet. Nach der Eröffnung des Verfahrens habe das Ministerium die Untersuchung strikt gemäß den einschlägigen chinesischen Gesetzen und Vorschriften sowie den entsprechenden Regeln der Welthandelsorganisation durchgeführt. Vorläufige Beweise hätten gezeigt, dass es beim untersuchten Importprodukt Dumping gebe, die relevante heimische Industrie dadurch erheblichen Schaden erlitten habe und ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Dumping und Schaden bestehe.
Gemäß den Bestimmungen der „Anti-Dumping-Verordnung der Volksrepublik China“ habe das chinesische Handelsministerium am Montag rechtmäßig die vorläufige Fallentscheidung veröffentlicht, die Dumping-Spanne japanischer Unternehmen auf 80,8 Prozent und 99,2 Prozent bestimmt sowie die vorläufige Umsetzung von Anti-Dumping-Maßnahmen beschlossen.
China gehe traditionell vorsichtig und zurückhaltend mit Handelsabsicherungsmitteln um und setze sich entschieden für fairen und freien Handel ein, so der Sprecher weiter. Als Nächstes werde das Ministerium die Untersuchung weiterhin rechtlich fortführen und basierend auf den Ergebnissen eine objektive und faire Endentscheidung treffen.