27-08-2026
Am Mittwoch gegen 10:30 Uhr sind infolge einer Schlammlawine im benachbarten Nepal mehrere Menschen im Kreis Gyirong der Stadt Xigaze im Autonomen Gebiet Xizang getötet, verletzt oder vermisst worden.
Staatspräsident Xi Jinping nahm die Situation mit großer Aufmerksamkeit zur Kenntnis und betonte, dass es derzeit oberste Priorität habe, mit allen Kräften nach den Vermissten zu suchen, die betroffenen Bewohner rechtzeitig zu evakuieren und angemessen unterzubringen. Verletzte müssten schnellstmöglich medizinisch versorgt werden, um die Zahl der Todesopfer so weit wie möglich zu reduzieren. Zugleich sollten die Überwachung und Frühwarnsysteme verstärkt und wissenschaftlich fundierte Rettungsmaßnahmen ergriffen werden, um mögliche Folgekatastrophen zu verhindern.
Xi Jinping betonte, dass sich China derzeit in einer entscheidenden Phase der Hochwasserbekämpfung befinde. Alle Regionen und zuständigen Behörden müssten die Maßnahmen zur Bewältigung von Überschwemmungen und Taifunen konsequent umsetzen und mögliche Risiken umfassend untersuchen. Schwerwiegende Unfälle müssten entschlossen verhindert werden, um Leben und Eigentum der Bevölkerung bestmöglich zu schützen.
Noch am selben Tag reiste Vizeministerpräsident Zhang Guoqing, Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas, gemeinsam mit Vertretern der zuständigen Behörden in das betroffene Gebiet, um die Rettungsarbeiten vor Ort zu leiten. Xizang mobilisierte umfassend Rettungskräfte. Die Rettungs- und Hilfsmaßnahmen laufen derzeit auf Hochtouren.