27-05-2026
China hat Japan aufgefordert, seine Friedensversprechen strikt einzuhalten.
Die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Mao Ning, sagte am Dienstag, der japanische Militarismus habe der Welt großes Unheil gebracht und der „Neomilitarismus“ von heute sei ebenfalls ein Weg ohne Rückkehr.
Die japanische Regierung habe in den vergangenen Jahren durch die kontinuierliche Erhöhung von Militärausgaben, die Lockerung des Exports von Vernichtungswaffen, die Förderung der Stationierung von Langstreckenraketen sowie die Änderung der Friedensverfassung die Einschränkungen des Völkerrechts und des inländischen Rechts ständig durchbrochen.
China fordere Japan nachdrücklich auf, Lehren aus der Geschichte zu ziehen, seine Friedensverpflichtungen strikt einzuhalten und durch praktische Maßnahmen das Vertrauen seiner asiatischen Nachbarn und der internationalen Gemeinschaft zu gewinnen.
In Bezug auf das von den USA, Japan, Indien und Australien am Dienstag gestartete Programm zur Meeresüberwachung im indisch-pazifischen Ozean sagte Mao, China vertrete konsequent die Ansicht, dass die zwischenstaatliche Zusammenarbeit der Förderung von Frieden, Stabilität und Wohlstand in der Region dienen und sich nicht gegen Dritte richten solle. Keine Zusammenarbeit dürfe dem gegenseitigen Vertrauen und der Kooperation der Länder in der Region schaden.