30-10-2026
China hat die Aufnahme chinesischer Unternehmen in die Sanktionsliste des US-amerikanischen „Xinjiang-Gesetzes“ abgelehnt.
Ein Sprecher des chinesischen Handelsministeriums sagte am Donnerstag, die USA müssten ihre politische Manipulation, Verleumdung und Stigmatisierung umgehend einstellen sowie die irrationale Unterdrückung chinesischer Unternehmen stoppen. China werde seine Interessen mit den notwendigen Maßnahmen entschieden wahren.
Die Handlungsweise der USA sei völlig unbegründet und stelle eine unilaterale protektionistische und hegemonistische Tat dar, so der Sprecher weiter. China verurteile dies in aller Schärfe und lehne es entschieden ab.
Das US-Heimatschutzministerium hatte am Mittwoch angekündigt, drei chinesische Körperschaften in die Sanktionsliste des „Gesetzes zur Prävention der Zwangsarbeit der Uiguren“ aufzunehmen.
Der Sprecher erklärte zu Medienberichten, denen zufolge die EU darüber nachdenkt, die Handelsvereinbarungen zwischen China und Europa im Bereich der Hybridfahrzeuge auf Bereiche wie die chemische Industrie auszuweiten. Eine solche Vorgehensweise trage nicht zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der EU-Industrie bei und erhöhe auch noch die Belastung der nachgelagerten Industrien und treibe damit die Inflationsrate in der EU in die Höhe sowie könne die Sicherheit und Stabilität der globalen Industrie- und Lieferketten beeinträchtigen. Wenn die EU hartnäckig auf diskriminierende Einschränkungen gegenüber chinesischen Produkten bestehe, werde China alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um seine eigenen Interessen und die rechtmäßigen Rechte seiner Unternehmen entschlossen zu schützen.