27-10-2026
Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun, hat am Montag zur Entscheidung der USA, Konfuzius-Institute in der vergangenen Woche auf eine „Bedrohungsliste“ zu setzen, erklärt, dass China die Verleumdung und Stigmatisierung der Institute ablehnt.
Der Bildungs- und Kulturaustausch zwischen China und den USA trage dazu bei, das gegenseitige Verständnis zwischen den Völkern beider Länder zu fördern. Er sei für beide Seiten von Vorteil und dürfe nicht gestört oder beeinträchtigt werden.
Zur Grenzfrage zwischen China und Indien erklärte Guo Jiakun, beide Länder hielten über diplomatische und militärische Kanäle miteinander Kontakt. Er hoffe, dass Indien gemeinsam mit China die zwischen beiden Seiten erzielten Übereinkünfte umsetze und durch konkrete Maßnahmen Frieden und Stabilität in der Grenzregion wahre.
Zu Fragen im Zusammenhang mit dem erweiterten ASEAN-Verteidigungsministertreffen (ADMM-Plus) erklärte Guo Jiakun, das Treffen solle eine positive Rolle dabei spielen, den Dialog zwischen den Ländern der Region zu intensivieren, das gegenseitige Vertrauen zu stärken und die Zusammenarbeit voranzutreiben. China lehne es ab, dass irgendwelche Kräfte die ASEAN für ihre eigenen Zwecke instrumentalisieren und Unruhe stiften.